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19.3.12 14:50


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It was me on that road, but you couldn't see me

We cover distance, but not together.

Ich will mich nicht beklagen. Ich hätte aber jeden Grund dazu. Und es fällt mir irgendwie schwer, überhaupt einen gute Gedanken zu fassen. Wie verdammt witzlos ist es, den Vorabend seines Anniversarius' alleine zu verbringen. Das Telefon schweigt, ebenso jedes andere Medium. Kein Verständnis und eine Mischung aus Wut und Ernüchterung.

Und dabei wissen die Leute, dass ich mir nichts aus o.g. Anlässen mache. Es ist aber Wochenende und das verbringe ich gerne so weit von "zuhause" entfernt, wie irgend möglich.

Es ist so, als hätte ich meine Schwester geheiratet und müsste mich nun um drei Kinder kümmern, wobei sich eines davon regelmäßig ins Delirium trinkt. Witzig ist anders. Wochenende ist auch anders.

Hurra mir. Freuen wir uns einfach auf Montag und eine weitere Woche Sehnenscheidenentzündung.

17.3.12 18:08


Caught a lite sneeze, dreamed a little dream. Made my own pretty hate-machine.

Warum schreiben wir eigentlich immer nur dann Tagebuch, wenn es uns schlecht geht? Es sollte vielleicht auch gar nicht Tagebuch sondern Weinbuch heißen. Es geht nicht um Wein aber ums Weinen.
10.3.12 15:15


Wrapped in metal, wrapped in ivy - paint it in mint ice cream

Teufel und Götter, nun das ist ein Gedanke.

Doch wenn wir glauben, sie lenken uns.

Dann ist das die beste Ablenkung von Sünde.

Denn Teufel und Götter, das sind du und ich.

 

Ich halte so viel Schmerz von anderen fern, dass ich das Gefühl habe, ihn nicht mehr loszuwerden. Warum schulter ich all diese Sorgen? Aus Angst vor noch mehr Sorgen. Ich drehe mich in einem emotionalen Kreis und das in jedem Belang. Faszinierend, dass Menschen noch meine Nähe ertragen. Nun.. einige vielleicht auch nicht, das bemerkte ich schon.

Irgendwo fühle ich mich schlecht, weil ich ihr nicht klar sage, dass ich nichts von ihr möchte. Ich will sie nur kennenlernen - aber das versteht sie in all ihrer Leere nicht. Sie sagt sie sei nicht schüchtern, dann schreibt sie, dass sie zu schüchtern ist und das Alles erst "hinterher" kommt.

Hinterher? Ich will gar nicht wissen, was hinterher ist. Penetration als ultimatives Lebensziel, ich bin im geistigen Niemandsland.

27.2.12 15:22


You better start building your ship, so you can sail o'er when it starts to go

Es gab eine Zeit, da habe ich Gefühle aufgesaugt, um sie selbst zu empfinden. Am einfachsten geht das mit Musik - aber im Moment funktioniert das nicht mehr. Ich stelle mich auf das Gefühl der Musik ein, aber es springt nicht über.

Es lässt sich darüber streiten, ob das gut oder schlecht ist.

Eigentlich ist in mir nichts. Zwischendurch Wut aber sonst einfach nur nur Leere.

Und was bildet er sich ein, mir zu sagen, wir könnten nie wieder miteinander reden, nur weil ich mit IHR rede? Ich würde darüber gerne lachen können, oder wenigstens sehen können, dass das scherzhaft gemeint war. Aber weder seine Augen noch die Tatsache, dass er wortlos ging, helfen mir dabei.

Wie ich ihm schon einmal sagte: As you please.

 

Aber warum bin ich nur so verdammt gnadenlos. Und unter meinem Seufzen frage ich mich, ob ich nicht weiter in der Versenkung hätte verbringen sollen.

27.2.12 11:01


Wie kann in einem nur nichts vorgehen. Wie ist es möglich, einfach nur eine gefügige leere Hülle zu sein. Es will mir nicht in den Kopf gehen.

I'm searching for your crimes - aber da ist nichts.

Ich erzählte, davon, wie der Mensch sich selbst stets kategorisiert und selektiert. Sie saß da und guckte mich an. Am Ende lächelte sie.

Schweigen.

 

Was soll ich da noch groß zu sagen.

25.2.12 15:15


And, Michael, you would fall, and turn the white snow red as strawberries in the summertime.

Leere Menschen kennenzulernen ist auf jeden Fall interessant. Ich meine damit geistig leere Menschen. Nicht emotional leer. Das wäre eher ich.

Überhaupt gibt es zu viele Anspielungen. Was Menschen alles nicht von mir erwartet hätten. Dass ich immer so anders gewesen sei. Sei. Was heißt hier sei - ich habe mich nicht geändert?

Ich habe meine Prinzipien auch jetzt noch. Warum sonst, sollte ich mich nicht auf die zig Abenteuer einlassen, die sich mir böten. Aber vielleicht liegt es einfach in der Natur des Menschen, alles auf der Welt wie Dreck zu behandeln, der nur einen Zweck hat: Dem eigenen Ego zu schmeicheln.

Nicht mit mir.

23.2.12 17:10


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